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Ausstausch - die Sicht auf die Welt - auf den Blickwinkel kommt es an

Ausstausch - die Sicht auf die Welt - auf den Blickwinkel kommt es an
Die Postanschrift des Inserenten ist uns als Betreiber der Plattform nicht bekannt. Eine Prüfung, wer sich hinter diesem Inserat verbirgt, ist uns folglich nicht möglich. Wir bitten allgemein um Vorsicht bei der Kontaktaufnahme. Informationen zur Verifikation

Nickname: Zwilling
Ich bin Mann
Alter: ca. 62
Ich suche Frau
Wo: egal
Herkunft
PLZ: 730
Ort: bei Göppingen
Meine liebsten Freizeitbeschäftigungen: Sagan, Dawkins, Hitchens, Krauss, Religionen, Atheismus, Glaube, Sinn im Leben...
Kontakt per Brief
Beschreibung: Ich bin an Briefkontakten interessiert, die bereit sind, mir ihre Adresse mitzuteilen, damit wenigstens ich Ihnen Papier-Briefe schreiben kann. Gerne lese ich Eure Antwortmails. Eine reine Mailfreundschaft gehe ich nur mit Menschen ein, denen das Leben körperlich versagt, Briefe zu schreiben.

Gerade in der Kraftlosigkeit von Corona hat es sich gezeigt, dass das Telefon eine wirkliche Alternative ist, wenn die Kraft für Briefe fehlt. Wir haben lange brieflose Zeiten mit dem Telefon überbrückt. Dazu bedarf es natürlich gegenseitiges Vertrauen, das erst wachsen muss.

Ich stelle meist keine Fragen, weil die für mich Neugierde bedeuten und Grenzüberschreitung. Jetzt gibt es aber nachfragende Fragen und neugierige Fragen. Die nachfragenden Fragen sind aber nur möglich, wenn Du bei der Kontaktaufnahme etwas von Dir schreibst. Ein, „Dein Inserat ist interessant“, macht es mir schwer, auf Dich und Deine Welt einzugehen und Dir etwas zu schreiben, das dazu einlädt, einen Austausch zu beginnen. Wenn also jemand Fragen mit Interesse bzw. fehlende Fragen mit Desinteresse an sich gleichsetzt, bin ich sicher der falsche Brieffreund.

Meine Frau und ich haben zwei Kinder großgezogen, die noch in der Ausbildung sind und oft mit Partnern bei uns leben.

Leider hat die Anonymität des Internet dazu geführt, dass Menschen jeglichen Anstand und gutes Benehmen im Schriftverkehr vermissen lassen. Männer, die in der realen Welt wahrscheinlich nicht in der Lage sind, mit Fremden zu reden, lassen anonym ihren sexuellen Fantasien freien Lauf und vergewaltigen die zukünftigen Brieffreundinnen.

Die Folge ist, dass wir heute jedes Wort auf die Goldwaage legen und möglichst versuchen die negativste Interpretation zu finden und als wahr anzunehmen. Sei versichert, meine Aussagen können positiv interpretiert werden und wenn eine Frage oder ein Unwohlsein auftauchen sollten, einfach nachfragen!

Sie oder Du? Ich gehe davon aus, dass man hier einander mit einem Du anredet. Jetzt sind wir alle unterschiedlich und manche bevorzugen das Sie. Bitte einfach sagen, das "Sie" macht mir nichts aus und mein "Du" soll keine Respektlosigkeit sein.

Vor 6 Jahren änderte ein Schlaganfall mein Leben radikal. Im Moment der völligen Hilfslosigkeit, sah die Zukunft sehr düster aus. Mittlerweile kommt die Krankheit jährlich zurück und lässt meist auch eine gewisse Einschränkung des Körpers zurück. Damit muss ich leben und es ist eine Mahnung, achtsam zu sein und Gesundheit zu pflegen.

Erst die Krankheit ermöglichte mir aber, mich meiner Alkoholsucht zu stellen und komplett aufzuhören. Das, obwohl die Gegebenheiten, die ich mir als Grund für das Trinken einredete, immer noch vorhanden sind.

Ich bin voll berufstätig und engagiere mich im Kulturverein und dem Altenheim im Ort. Koordiniere und bin auch im Einsatz für die PSNV im Landkreis. Außerdem lese ich gern und mein Ebook ist immer und überall dabei.

Mir ist es nicht gegeben, mich, mein Denken und Fühlen in Gedichten Ausdruck zu verleihen, noch sie in kunstvolle Prosa zu kleiden. Leider fallen dadurch manche sehr interessante Menschen als Brieffreunde aus, da ich ihnen das nicht bieten kann.

Im Widerspruch zu meiner „Fraglosigkeit“, ein paar Fragen, über die wir die Tinte aufs Papier fließen lassen können:

Was bewegt und trägt unser Leben?
Was macht unser Leben und das der Menschen unserer Gemeinschaft aus?
Wie gehen wir mit unserer Endlichkeit um?
Aus was schöpfen wir Hoffnung und Vertrauen?
Was mutet Leben zu und wie gelingt es, es positiv zu tragen?
Wodurch erfahren wir Glück und was schenkt Zufriedenheit?
Selbstverständlich auch all das, was das tägliche Leben erfreut und belastet. Es mag für die große Welt bedeutungslos sein. Wir haben aber nur unser Leben, das unsere große Welt ist. Meist ahnen wir nicht, dass unser Leben für andere sehr wohl große Bedeutung hat und haben wird. Ich freue mich, wenn wir die Liste um Deine Fragen erweitern und unsere Gedanken dazu austauschen.
Tags/Stichwörter: Leben, Austausch, teilnehmen lassen, Email, Papierbrief, Brief, Philosophie, Atheismus, Weltsicht, Sinn des Lebens, Leben tragen
 

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