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Geprüfter Eintrag Briefe können wie Weine sein …

Briefe können wie Weine sein …
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Nickname: Virgo57
Ich bin Frau
Alter: ca. 65
Ich suche egal
Alter
von: 40
Wo: Schweiz, Deutschland, Österreich
Herkunft
Land: Schweiz
PLZ: 6340
Ort: Baar
Meine liebsten Freizeitbeschäftigungen: lesen
Meine liebsten Freizeitbeschäftigungen: schreiben
Meine liebsten Freizeitbeschäftigungen: Zeit mit meinem Mann
Meine liebsten Freizeitbeschäftigungen: und unserem Hund
Sprachen: Deutsch (Muttersprache), Englisch (etwas eingerostet, aber motiviert)
Beruf: in der Pension
Kontakt per email Brief
Beschreibung: Als ich den ersten längeren Brief von einer meiner Tanten erhielt, war ich völlig überrascht. Ich kann die Freude, die mir ihre Zeilen gemacht haben, gar nicht beschreiben. Damit ich ihre Nachricht auch lesen könne, habe sie diese am PC verfasst, liess sie mich wissen. Den Text hatte sie jedoch auf schönes Schreibpapier ausgedruckt und liebevoll gestaltet.

Ich habe ihr geantwortet und das Schreiben meines Briefes hat mir ebenfalls viel Freude bereitet.

Wann habe ich den letzten Brief erhalten oder geschrieben? Warum investieren wir alle eigentlich kaum mehr Zeit ins Verfassen persönlicher Nachrichten und lassen die wunderbare Kommunikationsform «Briefschreiben» einfach aussterben? Solche Fragen stellte ich mir damals. Und ich stelle sie mir auch heute noch.

Im Beruf ersetzen Mails die Briefe, in der Freizeit sind es die sozialen Medien. Dadurch ist alle nur einen Hauch entfernt. Der traditionelle Briefkontakt aber erfordert vom Verfasser und vom Empfänger Zeit und Geduld.

Zeit, um (vielleicht erst) die Gedanken zu ordnen, sich hinzusetzen und sich zu überlegen, was man dem Empfänger mit seinen Zeilen eigentlich mitteilen möchte. Und Geduld, um eine Antwort auf das Geschriebene zu erhalten.

Doch vor allem die Geduld ist eine Tugend, die stark vom Aussterben bedroht ist. Schade, denn viele würden einen Briefwechsel vermutlich als wesentlich tiefgründiger empfinden als eine Unterhaltung auf WhatsApp. Ein Brief gerät ja in der Regel wesentlich ausführlicher. Ausserdem schafft er mehr Nähe, wenn die Verfasserin oder der Verfasser und die Empfängerin oder der Empfänger weit voneinander entfernt leben oder sich nicht persönlich treffen können.

Einen Brief kann man ausserdem in der Hand halten. Man kann ihn schön gestalten. Er ist etwas Bleibendes etwas ganz besonders Wertvolles. Mit einem Brief schenkt uns nämlich ein anderer Mensch – eine Freundin oder ein Freund – etwas von seiner Zeit. Und dies vielleicht sogar über mehrere Jahre, denn Briefe können wie Weine sein – auch sie können mit der Zeit richtig gut werden.

Wer hat Lust, sich mit mir auf das Abenteuer «Brieffreundschaft» zu begeben?
Tags/Stichwörter: Zeit schenken - besonders wertvoll - Geduld - Gedanken sortieren
 

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